Satzung

“Inselfreunde Usedom e.V.”

Verein “Verband zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung
der Region Usedom – Wolgast”

Anschrift: 17449 Karlshagen, Dünenstraße (Naturschutzzentrum)

 

 

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen “Inselfreunde Usedom e.V.”.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Karlshagen und ist im Vereinsregister eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
  2. Zwecke des Vereins sind:
    • sich mit Sachkenntnis für den Schutz und die Pflege der Region einzusetzen und gleichzeitig alle sinnvollen Bestrebungen zum Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz zu unterstützen,
    • auf Prozesse und Erscheinungen aufmerksam zu machen, die nachhaltige Folgen für Natur und Menschen in sich bergen,
    • Einfluss auf eine ökologisch verträgliche Entwicklung der Siedlungs-, Verkehrs-, Energie- und Wirtschaftsstrukturen zu nehmen,
    • Erhaltung, Pflege und erforderlichenfalls Rekonstruktion von Bodendenkmalen, Baudenkmalen, Parks und anderen Zeugen der Geschichte zu fördern,
    • die kulturelle Entwicklung sowie das Aufarbeiten und Bewahren der Geschichte zu unterstützen,
    • durch öffentlichkeitswirksames Auftreten die Ziele des Vereins zu verbreiten und Interessierte zum Mitwirken anzuregen,
    • Kontakte zu den Kommunen zu unterhalten, um im Sinne der Ziele des Vereins zu zweckmäßigen Entscheidungsfindungen beizutragen,
    • Möglichkeiten für die Begegnung, Kontakte der Vereinsmitglieder einzuräumen.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zielen und Aufgaben des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. der Verein arbeitet eng mit Organisationen und anderen Vereinen zusammen, die sich grundsätzlich gleichen Zielstellungen verpflichtet fühlen, besonders in der Region Oderhaff.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, und juristische Personen werden.
  2. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen. Diese Ehrenmitgliedschaft bedarf der Annahme.
  3. Als Fördermitglieder können natürliche und juristische Personen, die den Verein durch intensive Mitarbeit oder durch besondere Leistungen unterstützen, aufgenommen werden. Sie haben das aktive Wahlrecht.
  4. Natürliche Personen bis 18 Jahre können im Verein mitarbeiten. Sie haben kein Wahlrecht.
  5. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muss. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Bei Ablehnung des Antrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
  6. Interessengruppen kann auf Antrag die Mitgliederversammlung die Mitgliedsrechte einer juristischen Person entsprechend der Struktur zuerkennen.

§4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss aus dem Verein.
  2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber der Geschäftsstelle zu erklären. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig. Der Austritt befreit nicht von der Verpflichtung zur Beitragszahlung für das laufende Jahr.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst dann beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Der Vorstand hat der nächsten Mitgliederversammlung die Berufung zur abschließenden Entscheidung vorzutragen.

§5 Mitgliedsbeiträge

  1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen.
  2. Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge entsprechend der Beitragsordnung erhoben. Die Beiträge sind bis spätestens 31. März des Geschäftsjahres zu bezahlen.

§6 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Es kann ein Geschäftsführer bestellt werden.

§7 Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und bis zu vier weiteren Mitgliedern.
  2. Der Verein wird im Rechtsverkehr durch den Vorsitzenden und seinem Stellvertreter oder den Vorsitzenden und den Schatzmeister oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister vertreten.
  3. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
    • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    • Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes,
    • Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,
    • Bestellen eines Geschäftsführers,
    • Berufung zeitweiliger Beiräte oder Arbeitsgruppen.

    In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung muss der Vorstand eine Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung herbeiführen.

  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren – gerechnet von der Wahl an – gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl eines Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins sein. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger berufen. Der Berufene hat die Rechte eines Vorstandsmitgliedes.
  5. Die Leiter (oder deren Stellvertreter) der Beiräte / Arbeitsgemeinschaften sollen vom Vorstand zu Beratungen, die Inhalte ihrer Arbeit berühren, hinzugezogen werden.

§8 Vorstandsbeschlüsse

  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmen.
  2. Bei Zustimmung aller Vorstandsmitglieder kann im schriftlichen Verfahren beschlossen werden.

§9 Ausschließlichkeitsrechte der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten ausschließlich zuständig:

  • Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlasten des Vorstandes
  • Beschlussfassung über die Beitragsordnung;
  • Wahl und Abberufung des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder;
  • Wahl und Abberufung der Revisionskommission;
  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Auflösung des Vereins;
  • Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes;
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern;
  • Berufung ständiger Beiräte oder Arbeitsgruppen;
  • Beschlussfassung über Umlagen

§10 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der empfohlenen Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tage. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung wird vom Vorstand vorgeschlagen.
  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzungen bekannt zu geben. Über die Tagesordnung beschließt die Versammlung.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§11 Durchführung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übergeben werden.
  2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder die beantragt, unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder.
  3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Satzungsänderungsantrag muss vorher mit der Tagesordnung (§ 10 Abs. 1) bekannt gegeben werden.
  4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
  5. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12 Wahlen

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegeben gültigen Stimmen erhalten hat.
Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet ein zweiter Wahlgang statt.
Gewählt sind dann diejenigen, die die meisten gültigen Stimmen erhalten haben. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

§13 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Stimmen beschlossen werden.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen dem “Nationalparkamt” des Landesamtes M/V zu, welches es unmittelbar und ausschließlich zur Erhaltung der Natur, der Schönheit und der Ursprünglichkeit der Region im Sinne der Satzung zu verwenden hat. Über die Verteilung des Vereinsvermögens an diese Körperschaften entscheidet die Mitgliederversammlung in der Beschlussfassung zur Auflösung.
  4. Die Bestimmungen der Abs. 2 und 3 gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§14 Inkrafttreten

Vorstehende Fassung der Satzung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. März 1992 in Trassenheide beschlossen. Sie ist mit der Beschlussfassung in Kraft getreten.

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Beitragshöhe:

Mit Beschluss vom 19.06.2004 wurde die Beitragshöhe ab dem 01.01.2005 wie folgt festgelegt:

Einzelmitgliedschaft: 24,00 € / Jahr
Familienmitgliedschaft: 30,00 € / Jahr
Freistellungen durch den Vorstand sind möglich

 

 

 

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